Grundsätzliche Thesen zur Geldanlage:

  1. Unsere Welt verändert sich kontinuierlich.
  2. Das Weltwirtschaftswachstum wird heute nicht mehr in erster Linie von den USA, Japan und Europa bestimmt, sondern von den Entwicklungen in Asien, Lateinamerika und Osteuropa.
  3. Die Finanzwelt hat sich in den letzten 10 Jahren gravierend verändert.
  4. Eine Geldanlage, die vor 10 Jahren noch als bedenkenlos sicher galt, ist heute im Nachgang zur Finanzkrise und in der Weltschuldenkrise mit Eventualitäten und Risiken behaftet, an die man in den 90er Jahren noch nicht gedacht hat.
  5. Im Zuge der Finanzkrise wurde deutlich, wie labil die Finanzsysteme der klassischen Industrienationen sind und welche Anstrengungen nötig waren, um größere volkswirtschaftliche Schäden abzuwenden.
  6. Viele Staaten haben auch aufgrund der umfangreichen Rettungsmaßnahmen Schulden angehäuft, die sie wahrscheinlich nie wieder zurückzahlen können.
    Welche Auswirkungen hat das auf uns? Wie lange geht das noch gut?
  7. Haben Politik und Banken ihre Lehren aus der Finanzkrise gezogen?
  8. Sollten wir uns nicht damit auseinandersetzen, wie die nächste Finanz- und Währungskrise aussehen könnte?
  9. Müssen wir uns nicht intensiv mit Investments in Sachwerten beschäftigen, bzw. mit Investitionsalternativen in Ländern und Währungen, die nicht unter einer so erdrückenden Schuldenlast zu leiden haben?